Der heftige Klingende-Herbstparaden-Konflikt 2003

Die Klingende Herbstparade 2003 wurde noch vom Förderkreis Rendsburg e. V. in Auftrag gegeben, doch während der Organisation verschmolz dieser Verein, mit dem wir jahrenlang vertrauensvoll zusammenarbeiteten, mit dem sich neugründendem RD Marketing und neue Menschen kamen an die Macht und das sollte dem gemeinnützig arbeitenden Jugendhilfeträger "Musikkorps Rendsburg" noch übel bekommen.

Erst kamen die vereinbarten Vorschüsse nicht, weil sie in Urlaub oder auf Hochzeitsreise waren und keine Vollmachten beim Personal hinterließen. Das kleine Musikkorps Rendsburg stand nun da und musste das Zubehör für die Klingende Herbstparade 2003 vorfinanzieren, konnte einen Teil der Rechnungen nicht bezahlen und kassierten noch im September Mahnungen von Lieferanten dafür. Trotz allem brachten wir die Veranstaltung mit Bravour hinter uns. Auf Schreiben gab es keine Antworten und nicht einmal die sonst im Büro des Veranstalters durchgeführte Abrechnung war man bereit vorzunehmen. Mit anderen Worten, man ließ das Musikkorps Rendsburg schon zu dieser Zeit am langen Arm verhungern.

Doch obwohl das Marketing die mit dem Förderkreis vereinbarte Aufwandsentschädigung für das Musikkorps Rendsburg auch im Oktober noch nicht überwiesen hatte, ließen man dem Marketing einen Kostenvoranschlag für die Klingende Herbstparade 2004 zugehen, der wie folgt aussah:

1. Fixkosten
Aufwand Familie Klink (ganzjährige Büroorga)
Aufwand Musikkorps Rendsburg (all incl.)
3-zeiliges Info- und Sammelzelt im Stadtseegelände

750 €
1.000 €
ca. 300 €

fällig bis 10. September 2004
fällig bis 10. September 2004
fällig bis 15. Juli 2004

2. verbrauchsabhängige Kosten
Schriftverkehr, Büromaterial
Gastgeschenke/Trageschilder für die Teilnehmer
Programme, Plakate
Getränke für Dirigentenbesprechung und Teilnehmer


ca. 500 €
ca. 600 € 
ca. 250 €
ca. 150 € 


fällig bis November 2003
fällig bis 15. Juli 2004
fällig bis 15. Juli 2004
fällig bis 15. Juli 2004

Zu veranschlagende Summe = 3.200 €

Konzerte von Musikzügen außerhalb der Veranstaltung sind mit 50 €/Std. in bar vor Ort zu bezahlen. Nach Abstimmung des Tagesprogramms mit dem Organisatoren des RD-Herbst ist die Summe mit dem letzten Vorschuss zu überweisen.

Weitere Kosten entstehen für eine Versicherung der Schulunterkünfte in Schulen. Im Einzelfall müssen für Busfahrer Zimmer mit Frühstück in der Deula bezahlt werden und Mieten für Festzeltgarnituren (nicht immer können wir sie kostenfrei leihen). Es werden Absperrungen und Beschallung auf dem Schiffbrückenplatz benötigt. Diese Dinge wurden bisher über das RD-Herbst- bzw. Förderkreis-Rendsburg-Büro abgewickelt.

Andere Kosten sind uns nicht bekannt. Festhalten möchten wir mit Nachdruck, dass wir die Kosten der Klingenden Herbstparade nur schätzen, wobei wir hochrechnen. Vorschüsse dienen der Finanzierung und wir rechnen nach der Veranstaltung alle Ausgaben mit Ihnen ab. Die Vorschüsse sind rechtzeitig auf unser Musikfestkonto zu bezahlen, die Aufwandsentschädigungen stellen wir nach der Veranstaltung in Rechnung.

Wir bitten darum, uns so schnell wie möglich mitzuteilen, ob wir mit der Organisation einer 5. Klingenden Herbstparade beginnen sollen, und ob der Termin für den nächsten Rendsburger Herbst vom 26.08.bis 29.08.2003 ist, damit wir arbeiten können. Wenn Musikzüge nach Rendsburg kommen sollen, müssen wir jetzt Einladungen versenden. Nach wie vor stehen wir Ihnen gern für ein Gespräch zur Verfügung, um Näheres über die Abwicklung zu besprechen.

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Danach gab es noch eine Nachlese für den RD-Herbst 2003 im ehemaligen "Landsknecht", dem ältesten Gebäude der Stadt Rendsburg. Dort bekamen wir zum ersten Mal Gunnar Knabe und Peter Feuser zu Gesicht, und in dieser Sitzung hagelte es Rücktritte aus dem Arbeitskreis Rendsburger Herbst.

Wir stritten mit Herrn Knabe, dem ersten Sprecher des Marketings, darüber, dass die Aufwandsentschädigungen bei Weitem nicht überzogen sind, da wir von diesem Geld u. a. alkoholfreie Getränke, Mieten für Helfersitzungen, Handy- und Benzinkosten für Verantwortliche Mitarbeiter während des Stadtfestes,  Zubehör für die Unterkünfte u. v. a. m. bezahlen mussten, was wir nicht gesondert in Rechnung stellten. Auch erzählten wir, dass allen 2-400 € dafür verloren gingen, dass wir Auftritte absagen müssen um kostenfreie Auftritte für helfende Institutionen zu tätigen, dass wir unseren Verkauf als Verein im Stadtseegelände heruntergefahren haben um arbeiten zu können und dass wir selbst keine bezahlten Auftritte mehr vom Veranstalter annehmen können, weil wir die Gäste betreuen müssen.

Es ging auf dieser Sitzung heiß her. Als der künftige Verantwortliche für Kunst und Kultur aufstand und bewunderte, in welchem kritikfähigen Arbeitskreis er gelandet und wie ausbaufähig dieser sei, waren wir fassungslos. Mit Ausnahme der Bundeswehr, des Vorsitzenden und uns waren doch alle zurückgetreten - und uns sollte es auch noch treffen; denn...

mit Schreiben vom 30.10.2003 lehnte das RD Marketing den Kostenvoranschlag mit folgendem Text ab:

Der Vorstand des RD-Marketing sieht sich außer Stande, Ihren Kostenvoranschlag vom 02.10.2003 zu bewilligen. Aus grundsätzlichen Erwägungen kann RD-Marketing die Bewirtung von ehrenamtlichen Helfern während der Arbeitskreissitzungen nicht verantworten.

Mit freundlichen Grüßen

i. A. Paticia Adams
RD-Marketing e. V.

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Das führte auch bei uns zum Rücktritt aus dem Arbeitskreis; aber unmittelbar darauf wurden wir vom RD-Herbst-Organisator telefonisch zu einem Gespräch am 3. November gebeten, was anhand eines vom RD-Marketing unterschriebenen Protokolls mit folgendem Text belegt ist:

Ergebnisprotokoll vom 3. November 2003 

Thema:          Klingende Herbstparade
Zeit:               11:15 – 13:00 Uhr
Ort:                 Rendsburger Herbst Büro, Straße X, Rendsburg
Teilnehmer:   Alv Gundlach, Astrid Müller, Hans-Jürgen und Christina Klink,
Protokoll:       Sylvia Scheel


Abwicklung der Klingenden Herbstparade 2003
Das Musikkorps Rendsburg schreibt eine Rechnung über 1.000 € für die Organisation und Durchführung.

Das RD-Marketing überweist die Aufwandsentschädigung auf das Konto, Nr. XXXXXX bei der XXXXXX-Bank Rendsburg, BLZ XXXXXX.

Nach Eingang überweist das Musikkorps Rendsburg den übrig gebliebenen Restbetrag aus dem Kosten-vorschuss vom 08.09.2003 in Höhe von 658,43 € zurück an das RD-Marketing.

Planungen für die Klingende Herbstparade 2004
1. Das RD-Marketing ist der Veranstalter der Klingenden Herbstparade, das Musikkorps Rendsburg ist organisierende und ausführende Kraft

2. Die Gesamtkosten der Klingenden Herbstparade werden auf ca. 3.500 € geschätzt zzgl. der im Rendsburger Herbst Büro abzuwickelnden Bereiche (Antrag auf und Versicherung der Unterkünfte, Busfahrerzimmer mit Frühstück, Absperrungen Beschallung, Polizeibegleitung für die Paraden etc.)

3. Das Musikkorps Rendsburg erhält für die Organisation und Durchführung eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 1000 € (in der Summe unter Punkt 2 enthalten)

4. Das Ehepaar Klink berechnet für seinen privaten Aufwand 750 € (in der Summe unter Punkt 2 enthalten)

5. Die restlichen Veranstaltungskosten werden vom RD-Marketing durch Vorschüsse auf das Geldkonto XXXXXXX des Musikkorps Rendsburg bei der XXXXXX-Bank Rendsburg, BLZ XXXXX oder bei Bedarf in bar vorfinanziert.

6. Am Ende jeden Monats werden die Ausgabenbelege gegen eine Quittung an das RD-Marketing bzw. das Rendsburger Herbst Büro z. Hd. Astrid Müller ausgehändigt.

7. Grundsätzlich soll eine Klingende Herbstparade stattfinden, der erste Vorschuss in Höhe von 500 € soll noch im November 2003 an das Musikkorps Rendsburg überwiesen werden. Alv Gundlach fordert dazu auf, dass das Musikkorps Rendsburg und das Ehepaar Klink einen entsprechenden Vertrag mit dem RD-Marketing abschließen. Das muss zunächst auf Vorstands- und Mitarbeitersitzungen des Musikkorps Rendsburg besprochen und zum Beschluss vorgelegt werden. Ein Mustervertrag, der vom Musikkorps Rendsburg überarbeitet werden soll, wurde dem Ehepaar Klink mitgegeben. 

8. Ob ein Fortführen der Klingenden Herbstparade durch das Musikkorps Rendsburg gewollt ist, stellt Christina Klink in Frage. Als hauptsächliche Organisationskraft muss sie persönlich erst einmal über die Situation nachdenken.

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Nach diesem Gesprächstermin überwand man sich im Musikkorps Rendsburg dazu einen Vertrag zu entwerfen, da das AUS der Klingenden Herbstparade sonst vom RD Marketing besiegelt werden würde. Der erste Entwurf ging am 7. November 2003 ans RD-Marketing bzw. Rendsburger Herbst Büro mit folgendem Text:
 

Anbei faxen wir Dir ohne Gewähr einen Vordruck, wie wir uns einen Auftrag vorstellen. Dieser Vordruck wird heute an unsere Arbeitskreismitglieder weitergegeben mit dem Auftrag bis Mittwoch noch Änderungsvorschläge zu machen. Um das Gleiche möchten wir Dich bitten. Die Klingende Herbstparade ist zu komplex, als dass man sie mit einem Zweizeiler abtun könnte. Wenn wir etwas unterschreiben sollen, dann müssen Konflikte und Missverständnisse für die Zukunft ausgeschlossen werden.

Falls Du Dich über Auftrittsgagen im Auftrag wunderst, klären wir auf, dass wir dem RD-Marketing ab sofort unsere Auftritte für die helfenden Institutionen in Rechnung stellen müssen. Da das RD-Marketing uns zwischenzeitlich die Auftritte zum Weihnachtsmarkt und damit 750 € für unsere Jugendarbeit gestrichen hat, ist es nicht mehr tragbar, dass wir den helfenden Institutionen weiterhin kostenlos musikalisch zur Verfügung stehen und dafür sogar bezahlte Auftritte absagen. Die personelle Unterstützung ist zwingend notwendig, die Rechnung muss der Veranstalter tragen. Eine Diskussion darüber gibt es nicht.

Verzögerungen nehmen wir nicht mehr hin. Wir können unseren Kindern und Jugendlichen nicht mehr zumuten, dass die Probenarbeit wegen dauernder Fragen und Diskussionen um die Klingende Herbstparade gestört wird, und wir haben kein Interesse daran unsere Tätigkeit ausgerechnet bei der ersten„Jubiläums-Veranstaltung“ in aller Öffentlichkeit als Flop zu beenden, weil die guten Musikzüge wohlmöglich anderweitig verplant sind. Vorher ziehen wir den Schlussstrich.  Außerdem steht Christina Klink im Dezember nicht zur Verfügung, so dass sie Einladungen vorher erstellen und versenden muss.  Eine Versendung von Einladungen im Januar wäre verschwendetes Geld.

In der nächsten Woche kann noch mit uns gesprochen und verhandelt werden, dann ist endgültig Schluss. Eine endgültiger Auftrag muss uns bis spätestens Freitag, den 14. November 2003 schriftlich vorliegen.

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Leider haben wir diesen Auftragsentwurf (der auch Entwurf genannt wurde) nicht mehr, weil wir ihn später überarbeiteten; aber das spielt auch eine unwesentliche Rolle. Denn, ganz egal, was drin stand, wir wurden ja gezwungen etwas zu entwerfen, von dem wir keine Ahnung hatten.

Für die vertragsgewohnten Herren war er wohl unglücklich verfasst und diese waren leider zu stolz um sich zu melden. Sie bildeten sich nämlich ein, dass wir uns bereichern und das Vereinsleben und Reisen finanzieren lassen wollten. Und wahrscheinlich bissen sie beim Lesen des Auftrages in ihrer Einbildung und ihrer Unfähigkeit, über das Preis-Leistungsverhältnis mal nachzudenken, wohl vor Wut in den Tisch. Und mit Sicherheit redeten sie sich auch schön heiß dabei, statt mal nachzuharken. Wahrscheinlich hofften sie, dass wir bei Nichtreaktion aus ihrem Leben verschwinden.

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Da keine Antwort auf Vertragsentwurf und Schreiben kam, setzten wir aber am 14. Nov 2003 nochmal per Email beim Rendsburger Herbst Büro nach: 

Ich möchte daran erinnern, dass wir noch heute einen konkreten schriftlichen Auftrag für die Klingende Herbstparade benötigen. Sollte kein Auftrag eingehen, müssen wir lt. Vorstandsbeschluss unseren Mitgliedern morgen auf unserer außerdordentlichen Mitgliederversammlung mitteilen, dass die Klingende Herbstparade vom RD-Marketing nicht mehr gewollt ist.

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Es gab aber keine Reaktion mehr darauf. Die Mitgliederversammlung entschied dann am Sonnabend, also einen Tag später, die Presse über das Einstellen Klingender Herbstparaden zu informieren. Dem kamen wir gleich am Sonntag per Fax nach. Das RD Marketing reagierte schon am Montag mit einer Pressekonferenz, in der es hoch her gegangen sein muss. Folgende Schlagzeilen lasen wir dann in der Presse folgende Artikel, die wir "fett und kursiv geschrieben zur eigenen Rechtfertigung ergänzen" :

 

Klingende Misstöne [18.11.2003]  Titelseite der Landeszeitung
Der Rendsburger Herbst wird um eine Attraktion ärmer: Die Klingende Herbstparade der Spielmannszüge wird im nächsten Jahr nicht mehr stattfinden. Grund für diese Entscheidung ist Ärger zwischen dem RD-Marketing und dem Musikkorps Rendsburg. Und dabei geht es um Geld.

Wie immer in solchen Fällen gehen die Darstellung darüber, wer die Schuld an dem Zerwürfnis hat, weit auseinander. Inzwischen haben beide Seiten das Ende der Zusammenarbeit verkündet. Fakt ist, dass das Musikkorps als Voraussetzung für ein künftiges Engagement auf dem Rendsburger Herbst einen Vertragsentwurf vorgelegt hat, den das RD-Marketing als unzumutbar bezeichnet (Der Vertrag war Bedingung des RD-Marketings, wir wollten Hand in Hand arbeiten und auf Heller und Cent abrechnen). Und das zu Recht: In der Summe sind die Forderungen des Vereins überzogen.

Wir forderten nicht mehr, als in den Jahren zuvor, außer dass wir 2-600 € Auftrittseinbußen erstattet haben wollten, nachdem RD-Marketing unsere 9-stündigen Weihnachtskonzerte für 750 € strich. Diese hatten wir bisher zugebuttert um Personal zu gewinnen. Geschäftsleute sollten doch wissen: Ohne größere Mengenabnahme gibt es auch keinen Rabatt.

Die Klingende Herbstparade war sicher eine Attraktion des Stadtfestes. Dass die auch ihren Preis hat, ist selbstverständlich. Ebenso nachvollziehbar aber ist, dass ein Veranstalter die Notbremse zieht, wenn er sich Forderungen ausgesetzt sieht, die er nicht erfüllen kann. (Hahaha - Kostenvoranschlag = 3200 € plus 2-600 € Gage) Dass die Verhandlungen für ein weiteres Engagement ergebnislos und mit schrillen Misstönen endeten, müssen nun die jungen Musiker und die Freunde der Musikzüge ausbaden. (Verfasser: Gero Trittmaack)

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Schriller Schluss-Akkord der "Herbstparade" Rendsburger Lokalseite  [18.11.2003]
Rendsburg (org) - Die kurze Geschichte der Klingenden Herbstparade auf dem Rendsburger Stadtfest endete gestern mit einem schrillen Schluss-Akkord: In kurzen Abständen verkündeten sowohl das ausrichtende Musikkorps Rendsburg als auch das RD-Marketing das Ende der Zusammenarbeit.

Im Internet-Gästebuch der Stadt Rendsburg verkündete das Musikkorps Rendsburg gestern, dass das RD-Marketing künftig weder auf dem Weihnachtsmarkt noch auf dem Rendsburger Herbst Auftritte des Vereins zulasse. Es folgte ein vierseitiges Fax des Vorsitzenden Hans-Jürgen Klink, in dem er die Gründe dafür darlegte, dass das Musikkorps sich nicht mehr auf dem Stadtfest engagiert. Darin geht es vor allem um nicht geleistete Zahlungen für das Jahr 2003 und die Ablehnung eines "Kostenvoranschlages" für 2004. Die Mitglieder des Korps seien "fassungslos und wütend" über den "Abschuss eines aktiven, gemeinnützigen Vereins. Statt den Leistungen des Jugendmusikvereins gerecht zu werden und die äußerst geringfügigen Aufwandsentschädigungen zu bezahlen, werde die Jugendarbeit mit Füßen getreten.

Inzwischen betrachtet auch der Vorstand des RD-Marketing die Zusammenarbeit mit dem Musikkorps für beendet, wie Sprecher Gunnar Knabe gestern mitteilte: "Es werden überzogene Forderungen gestellt (hahaha - 3.200 € + 2-600 € bei Verpflichtung zum Auftritt für helfende Institutionen), die in ihrer Art an Erpressung erinnern (Wer erpresste wen denn wohl zum Vertrag, indem der Kostenvoranschlag nicht bezahlt wurde und die längst überfällige Aufwandsentschädigung erst nach unserer Bereitschaft zum Vertrag überwiesen werden sollte?). Wir schätzen die Herbstparade und wollen sie auch weiter - aber nicht um jeden Preis."

Auslöser des Ärgers beim RD-Marketing war ein Vertragsentwurf des Vorsitzenden für den Rendsburger Herbst 2004. In dem Anschreiben werden Gagenforderungen damit begründet, dass das Musikkorps künftig nicht mehr auf dem Weihnachtsmarkt spielen soll. Das hatte in der Vergangenheit 750 Euro eingebracht. Weihnachtsmarkt-Organisator Peter Dünne: "Nachdem das Musikkorps mir im letzten Jahr 1300 Euro in Rechnung gestellt hat, obwohl 750 vereinbart waren, habe ich weitere Auftritte abgesagt. (Blödsinn, es gab eine Fehlerrechnung, ein freundliches Telefonat und sofortige Korrektur. Und die Begründung der gestrichenen Weihnachtskonzerte lautete: Das RD-Marketing gibt dafür kein Geld)"

Weit schwerer aber wiegt der Vertragsentwurf, den Gunnar Knabe als "bedrohlich" bezeichnete: "Wir waren bereit, 3500 Euro und viele Nebenkosten zu tragen. Aber es kann nicht sein, dass ein ehrenamtlicher Verein sich auf diese Weise finanziert. (Wir wollten lt. Kostenvoranschlag eigentlich nur 3.200 € haben. Warum wurde er abgelehnt?) "

Mit dieser Äußerung spielte Knabe unter anderem auf die Forderung an, dass neben Auftrittsgagen und Aufwandsentschädigungen für den Verein (1000 Euro) und das Ehepaar Klinck (750 Euro) auch zahlreiche Garantien geleistet werden sollen. (Garantien? - Jain!!! - Wir verlangten nur, was wir immer verlangten - kein Veranstalterrisiko bzw. die Organisation und Bezahlung behördlicher Auflagen etc. sowie eine pünktliche Bezahlung der Vorschüsse etc.) "Wir müssen alle Vereine gleich behandeln und dürfen auf diese überzogenen Forderungen nicht eingehen", resümierte Knabe.

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Kieler Nachrichten - Holsteiner Zeitung [18.11.2003]
"Klingende Parade" ist geplatzt - RD - Marketing und Musikkorps wollen nicht mehr zusammenarbeiten.

Rendsburg - Die Zusammenarbeit zwischen RD-Marketing und Musikkorps Rendsburg ist im bösen Streit zu Ende gegangen. Weihnachtsmarkt und Rendsburger Herbst finden ohne den Spielmannszug statt. Geplatzt ist auch die Klingende Herbstparade mit internationalen Spielmannszügen zum Rendsburger Herbst.

Beide Seiten bezeichnen das Verhältnis als zerrüttet. Die Basis der Zusammenarbeit stimme nicht mehr, "die Mitarbeiter sind fassungslos und wütend", grollt Musikkorps-Chef Hans-Jürgen Klink in einer Pressemitteilung. "Unser Vorstand wird sich nicht mehr mit dem Musikkorps an einen Tisch setzen" , sagt RD-Marketing-Sprecher Gunnar Knabe. Er saß noch nie mit uns an einem Tisch und das RD Marketing ließ uns nicht mal für 2003 abrechnen, so dass immer noch Vorschussgeld bei uns herumlag, weil man uns nicht einmal die Kto.-Nr. für die Rücküberweisung gab.

Hintergrund des Konfliktes sind Streitigkeiten um Verträge und Auftrittsgagen beim Rendsburger Herbst und beim Rendsburger Weihnachtsmarkt. Das RD-Marketing wolle das Musikkorps abschießen, weil dessen Leitung "nicht nach der Pfeife tanzt", giftet Klink. Der Spielmannszug habe dem RD-Marketing "überzogene Forderungen" aufzwingen wollen, sagt Gunner Knabe: "Bei jedem Lesen habe ich einen dickeren Hals bekommen." Das sagt doch alles und warum antwortete man nicht auf Schreiben? Warum griff man nicht zum Telefon.

Im Kern geht es um die Frage: Wieviel Geld soll das Musikkorps für die Organisation der Klingenden Parade beim Rendsburger Herbst bekommen. RD-Marketing habe eine Pauschalsumme von 3.500 € zahlen wollen, sagt Vorstandsmitglied Alv Gundlach (Was für ein Schnack, wir wollten anfangs nur 3.200 €. Warum klappte das denn nicht?). Das Musikkorps dagegen legte einen Vertrag mit einem langen Leistungs- und Gagenkatalog vor. (Wir legten ihn nicht vor - wir wurden gezwungen etwas vorzulegen und sind Verträge nicht gewohnt) Die Kapelle wollte sich sogar eigene Auftritte in Büdelsdorf, Holland oder Dänemark zahlen lassen. Begründung: Büdelsdorfer, Holländer und Dänen helfen im Gegenzug beim Rendsburger Herbst, was unverzichtbar sei. (Ha, ha, ha - nicht Holland und Dänemark waren die Ziele, sondern Laternenumzüge der Minderheiten-Vereine in Rendsburg und für 2-600 € kann kein Verein reisen) "Eine Diskussion" darüber "gibt es nicht", beschied Klink vor einer guten Woche dem RD-Marketing schriftlich. (Natürlich nicht, wir bekamen keine bezahlten Auftritte vom RD-Marketing, also wollten wir auch keine Auftrittseinbußen für den RD-Herbst des Marketings mehr hinnehmen)

Nichts sei an den Forderungen übertrieben, sagte Klink gestern den KN. Für den Rendsburger Herbst  "arbeitet man ein ganzes Jahr". Er wehre sich gegen die Unterstellung, "dass wir daran etwas verdienen wollen".  Der Konflikt ums Geld schwelt indes schon länger. Für seine Auftritte beim letztjährigen Weihnachtsmarkt hatte der Spielmannszug 750 € erhalten aber 1.300 € gefordert. (Faustdicke Lüge - auch 2004 sollten 750 € für 9 Stunden Weihnachtsmusik an 5 Tagen bezahlt werden)

Für das Musikkorps Rendsburg seien Weihnachtsmarkt und Rendsburger Herbst von existenzieller Bedeutung, sagt Klink. Auf dem Spiel stehe damit die Kinder- und Jugendarbeit des Spielmannszuges.(hjj) Das ist wohl klar; Das RD Marketing hatte die Aufwandsentschädigung nicht bezahlt und die Weihnachtskonzerte gestrichen - damit konnten wir nach jahrelanger vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Vorgänger "Förderkreis RD" nicht rechnen. Und so fehlten zu diesem Zeitpunkt 1.750 verplante Euros in unserer Kasse.  

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Gegenwehr

Liest man diese Presseartikel ohne unsere Zusätze, dann liest man deutlich, auf wessen Seite die Journalisten standen; denn unsere Hauptargumente (das Geld, was uns fehlte, nichtbezahlte Rechnungen vor und nach der letzten Klingenden Herbstparade etc.) kamen überhaupt nicht zur Sprache. Und mit den fadenscheinig umgedrehten Weihnachtskonzertargumenten wollte man uns glatt das Genick brechen.

Wir mussten handeln und uns öffentlich zu rechtfertigen. Es wurden Leserbriefe geschrieben, wir setzten Gegendarstellungen auf unsere Internetseiten,  und teilten das der Öffentlichkeit am 22. November 2003 im Gästebuch der Stadt Rendsburg wie folgt mit:

 Hallo,

auf unseren Seiten finden Sie unter News eine Gegendarstellung zu den Vorwürfen gegen das Musikkorps Rendsburg. Schauen Sie bitte vorbei und teilen Sie uns per Kontaktformular Ihre Meinung dazu mit.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag der Mitglieder
der Vorstand

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Im Gästebuch gab es danach einige Reaktionen:

Eintrag #971 von Samstag, dem 22. November 2003, 21:41 Uhr:
von: lieber nicht!
Das RD-Marketing sollte doch eigentlich dafür sorgen das Rendsburg attraktiver wird, oder? Ich sehe aber RD-Marketing als Bremsklotz und nicht als Förderer Rendsburgs in der Öffentlichkeit. Eine solche "Institution" kann und sollte nicht nur nach Komerziellen Gesichtspunkten arbeiten. Die bisherigen Arbeiten sind jedoch alle nur auf Profit ausgelegt. Es ist leicht in einer Monopolstellung andere zu unterdrücken und zu lenken. Was Rendsburg wirklich braucht, ist eine "Institution" die auch auf unkonventionellen Wegen dafür sorgt das in Rendsburg entlich etwas los ist! Wenn ich den Rendsburger Weihnachtsmarkt sehe bin ich immer sehr traurig. Ist das ein Weihnachtsmarkt? Weil ein paar Wurstbuden und Bierstände mit einem Tannenbaum geschmückt sind, Weihnachtsmarkt? Ich habe das aber etwas anders in Erinnerung. Aber das wird sich auch in Zukunft wohl nicht ändern, wenn die Standgebühren dermaßen hoch sind und alles ebend nur auf Profit ausgelegt ist! Das können nur Bierstände und Wurstbuden aufbringen! Hallo RD-Marketing habt Ihr da nicht einige Ideen???? Rendsburg ist tote Hose und daran wird durch Profitdenken nichts geändert! Normalerweise hätte ich meinen Namen angegeben aber die Gefahr von RD-Marketing niedergemacht zu werden ist mir zu groß!

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Eintrag #972 von Sonntag, dem 23. November 2003, 11:05 Uhr:
von: auch lieber nicht
Hi Rendsburg, auch wenn es nicht die feine Art ist anonym in GB's reinzuschreiben, muss das sein! Ich gebe "lieber nicht" Recht. Auch ich habe schlechte Erfahrung mit dem RD-Marketing gemacht, und bin echt ziemlich sauer. Der Weihnachtsmarkt wird immer kleiner. Man kann Punsch trinken und Würstchen essen. Ja und weiter??? Ich finde das kann mit Rendsburg wirklich nicht so weiter gehen. Es kommen immer mehr enttäuschungen auf einen zu zurzeit. Also bitte strengt euch mal ein bisschen mehr an und macht die Veranstaltungen nicht mit eurer linken Hand.

bye

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Eintrag #973 von Sonntag, dem 23. November 2003, 11:14 Uhr:
von: ich
was man hier so ließt -der kommerz stampf ein jugendverein in den boden und der kommerz feiert weihnachten.Ey geschäftsleudde:heute ist totensonntag,achtet ihr die toten nicht?

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Eintrag #974 von Sonntag, dem 23. November 2003, 13:11 Uhr:
von: sag ich auch nicht (15)
Ey, was da geschrieben wird, das stimmt echt! Es ist hart, aber gerechtfertig! Denn Rendsburg wird immer mehr eine Jugendunfreundliche Stadt! Jugendgruppen werden immer und immer mehr kaputt gemacht! Denn Stadt und Förderkreis sind dazu da gemeinnüzige Vereine zu unterstützen! nicht um sie platt zu machen! Stadtmarketing-Rendsburg, ich bin echt entäuscht von euch! Und ihr könnt mir glauben, ich bin nicht die einzige, die so denkt! Rendsburg,was ihr hier abzieht ist nicht FAIR! Denn ihr macht wirklich alles kaputt was größten Teils Privatleute in Jahre langer klein Arbeit auf gebaut haben!

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nachdem der Leserbrief auf sich warten ließ und wir diese Einträge lasen, setzten wir am 23. November nochmal im Gästebuch nach

Hallo,

wie man sieht, kommt hier wegen der Klingende Herbstparade etwas ins Rollen. Und wie ich gehört habe, zetern einige Herren hinter verschlossenen Türen über mich als verantwortliche Kraft dieser Veranstaltung. "Bin ich etwa das Musikkorps?" Nein, meine Herren, bin ich nicht. Ich kann mit Stolz sagen, dass unsere Mitglieder auch nach der Presseschlacht hinter mir und allem stehen. Bei uns wird nicht geklüngelt und geflüstert sondern regelmäßig informiert. Wir haben nichts zu verschweigen, sonst hätten wir die Veranstaltung gar nicht gepackt.

Aber es ist es ärgerlich für einen Veranstalter, wenn jemand da ist, der vorprescht und darauf aufpasst, dass man das Musikkorps nicht finanziell gefährdet durch schlechte Zahlungsmoral oder dem Versuch Engagementverträge zu schließen. Für mich ist und bleibt das die wichtigste Aufgabe überhaupt.

Eines steht fest: Wäre ein kompetenter Ansprechpartner und Vermittler im RD-Marketing dagewesen, dann wäre das Ganze nicht eskaliert. Allen Beteiligten würde es besser gehen, und es gäbe noch Klingende Herbstparaden. Aber kommerzielles Denken war dieser Sache nicht dienlich und für das Musikkorps zu gefährlich. Wir haben unter Preis gearbeitet, da kann man keine Bedingungen stellen.

Wir Erwachsenen können mit der Situation und dem Wegfall leben. Sünde ist es für die Kinder und Jugendlichen. Die Anzahl aggressiver Jugendlicher in Rendsburg ist im Moment durch die Geschehnisse etwas gestiegen. Ich werde das im Verein schon wieder ausbügeln können; aber ob unsere Jugendlichen mal ein Ehrenamt übernehmen, stelle ich in Frage. Sie erleben jetzt ja hautnah, dass es nichts bringt sich für etwas einzusetzen.

Gespannt warten jetzt alle darauf, ob die Gegendarstellung und Leserbriefe in der Presse die verkehrte Interpretation des RD-M wieder richten werden.

Mit freundlichen Grüßen
Christina K.

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Es ging dann so weiter:

Eintrag #976 von Sonntag, dem 23. November 2003, 16:13 Uhr:
von: Musikkorps Rendsburg (gemeinnütziger Jugendmusikverein)
Homepage: http://www.musikkorps-rendsburg.de.tt
Die reine Wahrheit über ehrenamtliche Arbeit Willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben. Willst du nicht zu früh ins Grab, lehne jedes Amt gleich ab. So ein Amt bringt niemals Ehre, denn der Klatschsucht scharfe Schere schneidet boshaft dir, schnipp schnapp, deine Ehre vielfach ab. Wie viel Mühen, Sorg´ und Plagen, wie viel Ärger musst du tragen? Gibst viel Geld aus, opferst Zeit. Und der Lohn? Undankbarkeit! Selbst dein Ruf geht dir verloren, wirft dir Schmutz vor Tür und Toren; und es macht dich oberfaul jedes ungewasch´ne Maul. Ohne Amt lebst du so friedlich, und so ruhig und gemütlich, du sparst Kraft und Geld und Zeit, wirst geachtet weit und breit. Drum, so rat ich dir im Treuen, willst du Mann, Frau, Kind erfreuen, soll dein Kopf dir nicht mehr brummen: "LASS DAS AMT DOCH ANDEREN DUMMEN!!!"

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Eintrag #978 von Sonntag, dem 23. November 2003, 22:12 Uhr:
von: Sylvia
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Breitner,

waren Sie nicht Schirmherr der Klingenden Herbstparade und sind Sie nicht auch Vorstandsmitglied im RD-Marketing? Können Sie mir erklären, was da eigentlich passiert ist und warum das Musikkorps jetzt so leiden muss? Können Sie nachvollziehen, was in uns Mitgliedern vor sich geht? Besteht nicht die Möglichkeit mit unserem Vorsitzenden mal zu sprechen, um zu erklären, was eigentlich passiert ist? Wir sind ratlos und unser Vorstand auch, und wir brauchen Sie, um uns wieder besser zu fühlen. Wir würden uns sehr freuen,wenn Sie sich bei uns melden.

Mit freundlichen Grüssen Sylvia

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Eintrag #980 von Montag, dem 24. November 2003, 11:39 Uhr:
von: Christina K. (Musikkorps Rendsburg)
Das war schlau, Sylvia. Auch ich wüßte gern, was wir eigentlich verbrochen haben, dass man so mit uns umgegangen ist. Und unser Vorsitzender ist bestimmt zu jedem Gespräch bereit. Dann hat die Rätselei und der Frust vielleicht mal ein Ende. Ich danke Dir für diese Anregung.

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Die Presse ließ sich Zeit, und so versuchten wir Druck zu machen und veröffentlichten unsere Warte der Geschichte im GB der Stadt, was zunächst einfach gelöscht wurde; aber dann klappte es doch noch:

Eintrag #981 von Montag, dem 24. November 2003, 14:22 Uhr:
von: Musikkorps Rendsburg (gemeinnütziger Jugendmusikverein)
Hallo,

gut, dann versuchen wir es mal kürzer zu fassen: Das Musikkorps Rendsburg wehrt sich immer noch entschieden gegen das, was in der Presse stand. Geplatzt ist die Klingende Herbstparade, weil wir das RD-Marketing zu recht mehrfach kritisieren und unter Druck setzen mussten. Der Veranstalter der Herbstparade brachte unseren gemeinnützigen Jugendmusikverein gleich mehrfach in finanzielle Notlagen (fehlende Kostendeckung vor der Veranstaltung, nichtbezahlte Rechnung und Aufwandsentschädigung nach der Veranstaltung).

Die unbegründet nicht bezahlte Aufwandsentschädigung für die letzte Herbstparade stellte für uns - nach einer schriftlichen Ablehnung des Kostenvoranschlags - ein Druckmittel dar, welches uns zur Unterzeichnung eines Engagementvertrags bewegen sollte. Nur deshalb kam es von uns noch zu einem Auftragsentwurf, nachdem Familie Klink bereits am 1. November 2003 aus dem Arbeitskreis RD-Herbst zurückgetreten war. Alle unsere Mitarbeiter und Alv Gundlach sollten noch Änderungsvorschläge unterbreiten und der Auftrag sollte am 12.11.2003 in unserem Arbeitskreis fertig gestellt werden. Das erübrigte sich, weil der Veranstalter sich nicht mehr meldete. Und so nahm alles seinen Lauf.

Das Musikkorps wollte ehrenamtlich arbeiten, ohne Kosten, ohne Risiken, und gegen eine Aufwandsentschädigung nach Abrechnung mit Belegen. Das ist alles!!! Es konnte keine Vertragsbindung eingehen und sich damit in eine Art Veranstalterrolle mit Risiken drängen lassen. Preissteigerungen für die nächste Veranstaltung wären dann ja zu Lasten unserer gemeinnützigen Jugendarbeit gegangen. Das wäre nicht zu verantworten gewesen, jedenfalls nicht für ein Highlight auf dem Stadtfest. Erst als wir uns massiv zur Wehr setzten, ging am 18.11.2003 endlich die Aufwandsentschädigung für 2003 ein, warum so spät? Da stellt sich doch die Frage:

 „Wer hat hier eigentlich wen erpresst?“

Die Weihnachtskonzerte wurden übrigens nachweislich sogar um 15 € abgerundet (Euroumstellung). Genau 83,33 €/Std. wurden für die Konzerte an Adventssamstagen und Heilig Abend bezahlt. Und eigentlich machen wir recht gute Musik.

Im Namen der Mitglieder und Eltern
Der Vorstand

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Eintrag #982 von Montag, dem 24. November 2003, 15:21 Uhr:
von: Lieber nicht
Frage und Antwortspiel zu einigen im Internet gefundenen Zielen des RD-Marketing:

Das RD-Marketing will vorhandene Kräfte bündeln und neue Energien freisetzen durch Integration aller gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Gruppen in der Region - Warum wurde ein Jugendverein verstoßen, in dem Kräfte gebündelt und Energien für das Stadtfest, sowie die musikalische und allgemeine Jugendarbeit freigesetzt waren?

Das RD-Marketing will das wirtschaftliche Klima in der Region verbessern durch positives Denken und aktives Handeln - Wie denn, wenn aktiv handelnden und positiv denkenden Vereinen vor den Kopf gestoßen wird?

Das RD-Marketing will die Innenstadt beleben durch attraktive Veranstaltungen und durch gemeinsame Aktionen - Was kostet das, wenn Vereine, die attraktive Veranstaltungen ehrenamtlich durchführen, vor den Kopf gestoßen wird?

Das RD-Marketing will die Region als Kulturstandort überregional bekannt machen durch eine bessere Koordination der Veranstaltungen und durch die Initiierung neuer Angebote - Die Klingende Herbstparade war nicht nur überregional sondern auch international bekannt. Warum ließ man sie nicht zum Selbstkostenpreis weiterführen?

Das RD-Marketing will das Image der Region verbessern durch professionelles Marketing nach innen und außen - Wird das Image verbessert, wenn man gemeinnützige Jugendvereine und eine international anerkannte Veranstaltung wie die Klingende Herbstparade verstößt?

Professionelles Marketing macht alles nur teurer: Eine Klingende Herbstparade, die von einem professionellen Anbieter durchgeführt wird, kann leicht und locker 15.000 € kosten. Oder denkt man etwa, dass die Musikvereine auch für einen Stadtfestveranstalter kostenlos anreisen und auf Luftmatratzen in Schulen schlafen?

Das RD-Marketing will die Zukunft der Region mitgestalten - Was bringt uns die Zukunft, wenn alles so, wie im Fall Musikkorps und Herbstparade gehandhabt wird?

Rendsburg, wach auf! Sorgt doch lieber dafür, dass die Vereine in ihrem Rahmen arbeiten können. Das bringt attraktive Veranstaltungen und spart Geld, das wir alle bitter nötig haben. Statt Vereine zu bekämpfen solltet Ihr sie fördern, und ganz besonders dann, wenn sie gemeinnützig für unsere Jugend arbeiten. Kriminalität haben wir in Rendsburg schon genug.

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Eintrag #984 von Montag, dem 24. November 2003, 16:19 Uhr:
von: Christina K.
Nach dem ganzen Tummelum nagt eine Frage in mir: Warum konnte der Vorstand des RD-Marketing eigentlich eine beitragsfreie oder ermäßigte Mitgliedschaft eines steuerrechtlich gemeinnützigen Vereines ablehnen? Wir haben eine solche Mitgliedschaft Anfang Juli beantragt und sie wurde Mitte Oktober abgelehnt. Begründet wurde das damit, dass Zitat:

"Von der in er in § 7 der Satzung angesprochenen Möglichkeit soll, wie in der Satzung festgehalten, tatsächlich nur in ausgesprochenen Not- und Sonderfällen Gebrauch gemacht werden. Der Status des gemeinnützigen Vereins im Regelfall nicht aus, um eine Ermäßigung oder Befreiung von der Zahlung des Mitgliedsbeitrages in Anspruch nehmen zu können“.

Ich finde eine solche Begründung aber nicht in der Satzung, die jeder im Internet unter www.rd-marketing.de unter der Verein/Mitgliedschaft nachlesen kann. Der § 7 (abs 3) sagt dort nur:

Der Beitrag kann bei einer wirtschaftlichen Notlage eines Mitgliedes oder, wenn es steuerrechtlich als gemeinnützig anerkannt worden ist, auf Antrag vorübergehend reduziert oder für immer ganz erlassen werden.

Ich lese da doch kein „und“ sondern ein „oder“. Oder irre ich mich vielleicht? Gibt es noch eine andere Satzung?

Mit freundlichen Grüßen Christina K.

P.S. Kann mir jemand antworten Christina5555(ät)msn(Punkt)com

Eintrag #986 von Mittwoch, dem 26. November 2003, 8:45 Uhr:
von: Musikkorps Rendsburg (gemeinnütziger Jugendmusikverein)
Homepage: http://www.musikkorps-rendsburg.de.tt

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Das wirkte langsam aber sicher; denn am 25.11.2005 fanden wir wenigstens einen der Leserbriefe unserer Mitglieder in der Tagespresse wieder.

Liebe Geschäftsleute Knabe, Gundlach & Co: Es ist eine Frechheit ohnegleichen, dass  Sie in einer Pressekonfe-
renz unserem gemeinnützig und nur kostendeckend arbeitenden Verein als erpresserische und geldgierige Mu-
sikkapelle hinstellen, die sich die Vereinsarbeit finanzieren lassen will. Wundern Sie sich bitte nicht darüber,
wenn künftige Arrangeure einer Klingenden Herbstparade o. ä. Highlights Ihnen Kostenvoranschläge in Höhe
von 15 – 20.000 € vorlegen, damit sie Personal und Musikzüge vertraglich binden und bezahlen können, um von
Konventionalstrafen und Regresspflichten verschont zu bleiben. Soviel kostet eine solche Veranstaltung nämlich
im Regelfall.

Als bisherige Mitarbeiterin im Arbeitskreis Rendsburger Herbst und im Musikkorps Rendsburg muss ich die
Vorwürfe des RD-Marketings entschieden zurückweisen, und gebe den Vorwurf erpresserischen Verhaltens
hiermit an die Herren zurück. Sie haben uns mit Hinhaltetaktik in Zeitdruck gebracht und den Kostenvoran-
schlag abgelehnt, um uns dann in Aussicht zu stellen, die längst fällige 1.000 €  Aufwandsentschädigung für die Veranstaltung 2003 zu
bezahlen und damit einen Engagementvertrag zu erpressen. Der Auftragsentwurf wurde nicht freiwillig von uns
erstellt, sondern aus finanzieller Not und Zukunftsängsten heraus, die vom RD-Marketing verursacht wurden. Nichts
desto trotz wären die Einbußen, die der Verein für die Klingende Herbstparade einfährt, vom Veranstalter zu
tragen, und in Bezug auf Gagen würde es sich allenfalls um 2 – 400 € handeln, die man in Veranstalterkreisen
aus der Portokasse nehmen kann, während es im Musikkorps um die Existenzfrage geht. Eine Bezahlung von Auslandsreisen wurde gar nicht gefordert.

Wir haben von vornherein nur verlangt, dass man ca. 3.500 € für die komplette Veranstaltung bewilligt und
arbeiten lässt, dass man uns von finanziellen Risiken freihält und dass man Kostendeckungsvorschüsse und
Rechnungen pünktlich bezahlt. Es ist ein Armutszeugnis, dass Herr Gundlach bis heute nicht kapiert habt, dass
wir für die Herbstparade immer dazubezahlt haben. Er kann ja in den Abrechnungen mal nach den Kosten für
z. B. Absperrband, Blumenschmuck für die Bühne, Tischschmuck im Infozelt oder Raummieten für Sitzungen
suchen. Finden wird er sie nicht.  Diese Kosten hat das Musikkorps getragen. Wie kann man so anmaßend sein
zu erwarten, dass ein gemeinnützig und nur kostendeckend arbeitender Verein sich per Vertrag Risiken aufbür-
den lässt, die eine Gefährdung der  gemeinnützigen Jugendarbeit bedeuten würde. Geldgierig ist nicht das Mu-
sikkorps sondern solche Veranstalter, die zu weinen anfangen, wenn ein paar Euro mehr bezahlt werden müssen,
weil die Preise steigen, oder in diesem Fall, weil der Ausrichter die Veranstaltung sonst nicht bewältigen kann.

Wir haben uns zu keiner Zeit an der Klingenden Herbstparade oder Weihnachtskonzerten bereichert. Es ist eine
Frechheit ohnegleichen dem Musikkorps und den Kindern darin in einer Pressekonferenz einen solchen Schmutz
vor die Tür zu werfen. Sämtliche Auftritte für den Rendsburger Herbst und Weihnachtsmarkt haben die Mitglie-
der für einen bis zu 50%igen Nachlass getätigt. Die Konzerte auf dem Weihnachtsmarkt wurden im letzten Jahr
wegen der Euroumstellung nachweislich noch um weitere rund 15 € abgerundet. Die bezahlte Rechnung für
2002 ergibt genau 83,33 €/Std. Konzert in Kälte, Regen und Schnee, und das, ohne die Abrundung mit uns abzusprechen.
Als Mitglied im Musikkorps muss ich schon 50 € für ein halbstündiges Ständchen bezahlen, andere bezahlen 100 €.

Das RD-Marketing kann vielleicht durch Fehler in Schreiben das eine oder andere vorlegen; aber Fakt ist doch,
dass wir in jedem Schreiben angeboten haben ein Gespräch zu führen. Herr Knabe braucht nicht betonen, dass er
sich mit uns nicht mehr an einen Tisch setzen will. Sein Fehler war ja, dass er es nie getan hat. Nicht einmal
unsere Kassenwartin durfte wie sonst immer die Belege persönlich mit dem RD-Marketing abrechnen. Was für
ein Hochmut.

Hätte man uns wie Menschen behandelt, ca. 3.500 € genehmigt und wie gewohnt arbeiten lassen, dann würde für
einen Spottpreis im nächsten Jahr die 5. Klingende Herbstparade stattfinden, und die ersten Teilnehmeranmel-
dungen wären schon da. Stattdessen wollte man erzwingen, was wir nicht riskieren konnten: eine Unterschrift
dafür, dass wir das Risiko tragen. Das funktionierte nicht, so gerne wir das auch täten für das Musikfest. Dafür
ist das Musikkorps zu finanzschwach, die Auftrittseinnahmen zu schwankend.

Ich habe vor diesem schrillen Schlusstakt einiges über Zukunftsplanungen im RD-Marketing gehört und bin
froh, dass ich dem Arbeitskreis Rendsburger Herbst nicht mehr angehören muss. Armes Rendsburg! Warten wir
mal ab, was das neue professionelle Marketing noch so für die Region bringt; außer dass jetzt ein Highlight fehlt
und ein paar aggressive Jugendliche mehr in Rendsburg rumlaufen, nachdem man sie nach harter Arbeit so in
den Dreck gezogen hat.
Mit freundlichen Grüßen

Christina Klink
Musikkorps Rendsburg
mitverantwortliche Organisatorin der Klingenden Herbstparade
   

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Doch dabei wollten wir es nicht belassen - wir führten unsere Schlacht im GB weiter, weil wir eine Reaktion des Bürgermeisters vermissten:

Hallo,

der Leserbrief von gestern hat uns hoffentlich rehabilitiert. Aber empfinden wir deshalb Genugtuung? - Nein, wir haben ebenso verloren wie das RD-Marketing, und wahrscheinlich sogar noch mehr.

Warum hüllt sich alles in Schweigen? Warum gibt es keine Vermittler? Kritiken sind genug geübt worden; aber gebracht haben sie nur ein "FEUERGEFECHT" zwischen David und Goliath, und danach einen "KALTEN KRIEG", der niemandem nutzt. Schon gar nicht der Stadt Rendsburg und ihren Bürgern.

Sind nicht Kritikfähigkeit und Konfliktbewältigung die großen Zauberworte, wenn Menschen zusammen etwas bewegen wollen? Ohne diese Zauberworte wird es in Rendsburg auch in anderen Bereichen immer wieder knallen.

Kritiken sind genug geübt. Warum setzen wir uns jetzt nicht nochmal an einen Tisch und ergründen, was da eigentlich passiert ist und wie man so etwas für die Zukunft vermeidet? Wir können uns einfach nicht vorstellen, dass das RD-Marketing böse Absichten gehegt hat, sondern denken, dass alles nur durch eine Reihe von Missverständen entstanden ist, weil Gesprächsbereitschaft fehlte und die eigentlich Verantwortlichen falsch interpretiert haben.

Wir sind grundsätzlich auch weiterhin bereit für Rendsburg etwas zu tun, nur die Basis muss stimmen und unsere gemeinnützige Jugendarbeit darf dafür nicht gefährdet werden. Nehmen Sie doch einfach nochmal Kontakt zu uns auf. Es wäre nicht gut für Rendsburg den "kalten Krieg" beizubehalten.

Mit freundlichen Grüßen
Im Namen der Mitglieder
Ehepaar Klink
Musikkorps Rendsburg

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Auch Freunde beteiligten sich nun:

Hallo Rendsburg, hallo liebe Leser dieses Gästebuches,

wir waren gerne in dieser Stadt und haben die Rendsburger Bürger/innen mit unserer Musik bei der Klingenden Herbstparade unterhalten. Warum sind wir gerne nach Rendsburg gekommen ? weil es das Musikkorps gibt !! Nun ist ja einiges passiert und wir sind traurig darüber, das es keine klingende Herbstparade mehr geben soll. Es muss schon ein eigenartiges Marketing in dieser Stadt sein was so handelt, denn es gibt nichts wertvolleres als Ehrenamtliche Tätigkeiten. Diese Tätigkeiten kosten keiner Stadt etwas, tragen aber dazu bei, Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen etwas zu bieten. Diese Tätigkeiten vom Musikkorps haben z.B. die Stadt Rendsburg über die Grenzen hinaus beliebt gemacht, ein Musikfest geboten an dem die Musikvereine ohne Gage aus Freundschaft teilnahmen. Wir aus Salzgitter, immerhin ca. 400 km entfernt, sind stolz auf das Musikkorps Rendsburg und werden diese Musikfreunde auch ohne klingende Herbstparade nicht im Stich lassen. Ich habe an den Bürgermeister der Stadt Rendsburg geschrieben, ob es vielleicht daran liegt, das die Damen und Herren vom Marketing nicht genug im Mittelpunkt standen. Die Stadt Rendsburg verliert eine großartige Klingende Herbstparade, die ein MUSS zum Rendsburger Herbst war.

Mit etwas traurigen Grüßen aus Salzgitter,

Rainer Kreismer - 1. Vorsitzender Fanfarenzug der Feuerwehr Salzgitter Kreisstabführer im Stadtfeuerwehrverband Salzgitter

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Auch verletzende Einträge gegen uns wollen wir hier nicht verschweigen.


Eintrag #996 von Montag, dem 1. Dezember 2003, 23:07 Uhr:
von: Harder, Susanne
Dieser ganze Streß wegen der KLINGENDEN HERBSTPARADE ist ja nicht mehr auszuhalten. Was ist denn das für ein Gästebuch. Das Presseorgan der schiefen Musiker? Das nervt langsam!

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Eintrag #998 von Dienstag, dem 2. Dezember 2003, 9:55 Uhr:
von: Thomas
Hi Susanne, das stimmt wohl. Es ist sowieso fraglich was dieser ganze Zirkus in einem Gästebuch verloren hat. Ich denke es gibt doch wichtigere Dinge in RD oder? Gruß Thomas

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Gegen so einen Blödsinn muss man sich ja zur Wehr setzen

Eintrag #999 von Dienstag, dem 2. Dezember 2003, 10:02 Uhr:
von: Christina K.
Zum Eintrag 996: Sie haben es erfasst, Frau Harder! Die Leserbriefe der Kinder und einiger Bürger dieser Stadt werden in der Presse leider nicht gedruckt, und so muss die Öffentlichkeit anderweitig aufmerksam gemacht werden, nötigenfalls auch im GB der Stadt Rendsburg. Haben Sie schon mal eine internationale Großveranstaltung zum Selbstkostenpreis organisiert und durchgeführt? Wurden Sie zum Dank für solch aufwendige, ehrenamtliche Arbeit schon mal in den Boden gestampft wie dieser kleine gemeinnützige Jugendhilfeträger? Würden Sie sich unter solchen Umständen totschweigen lassen?

Haben Sie schon mal Kinder musikalisch ausgebildet (ohne Gehalt)? Sie sollten sich schämen die Bezeichnung schiefe Musiker zu verwenden. Sie haben es hier mit Kindern zu tun, die sich drei Jahre lang kontinuierlich für Rendsburg engagiert haben und musikalisch zum dritten Mal vom Landesverband eine Startgenehmigung für die Deutsche Meisterschaft erhalten haben. Und sie haben es mit Orchestern aller Art aus dem In- und Ausland zu tun, die auf eigene Kosten hierher reisten, um Schwung ins Stadtfest zu bringen. Man muss diese Musiker nicht mögen; aber man sollte sie achten; denn sie haben wohl mehr Grund genervt zu sein als Sie, Frau Harder.

MfG Christina K.

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Eintrag #1001 von Dienstag, dem 2. Dezember 2003, 16:29 Uhr:
von: Stefan (Rendsburger)
Zu Eintrag 996: Was für wichtigere Dinge gibt es denn sonst so in Rendsburg Thomas? Warum erwähnst Du sie dann nicht? Ich denke doch jeder darf seine Meinung in diesem Gästebuch zur Sprache bringen.

Zwischenzeitlich hatte sich aber der Bürgermeister bei uns gemeldet, der in der Zeit dieser Einträge in Urlaub war. Er sorgte dafür, dass das RD Marketing und das Musikkorps Rendsburg doch noch mal an einen Tisch kamen. Damit setzte er den Startschuss für einen neuen Anfang. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 


 






                                         

                                                        
                                                                             
                          



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